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H.H. Friedrich
"Kannibalen"



Keine Angst, ich mach nix, ich will bloß spielen!!!"


Bitterböser, schwarzer Humor, von leichter Hand serviert-
in ihrem 2. Soloprogramm beweist sich die Ex-Tante H.H.Friedrich als Wortakrobatin mit Spontanität und rheinischer Schlagfertigkeit.
Kannibalen lauern überall, sie fressen unser Herz und Hirn, ohne dass man es merkt und bringen Pepp in jede langweilige Kochsendung.
Stellt sich nur die Frage: Welcher Wein passt zur zarten Keule einer Jungbullin aus der Serie „Polizeiruf 110“?
Korrespondiert Silvio Berlusconi mit einem blutroten, sizilianischen Primitivo, dessen Geschmack an Filz und gewaschene Kohle erinnert?
Aber ist vegetarische Küche weniger blutig? Wer wie Möhren und Zwiebeln tief im braunen Dreck steckt, muss sich nicht wundern, wenn er am nächsten Tag im Kessel von Stalingrad landet.
Wem kann man heute noch Märchen erzählen? Kindermangel -und die wenigen sind hyperaktiv.
Da tut man sich als uralte Hexe schon schwer, Hänsel in einen Käfig zu sperren.
Hochbrisante, gesellschaftspolitische Fragen stehen im Raum rum: Darf Frau mit Kopftuch in deutschen Schulen putzen?
Sind die Familienverhältnisse im „Ring des Nibelungen“ nicht ein Fall fürs Sozialamt? Götterdämmerung oder doch eher sozialer Brennpunkt?

Heidi Friedrich hipp hoppt über die Bühne, schlüpft gekonnt in unterschiedlichste Charaktere und hat ihr Publikum zum Fressen gern, deshalb:
Es geht nichts über glückliche Zuschauer in Bodenhaltung, die während dieser 90 Minuten nur wenig Stresshormone ausschütten- das geht doch schließlich alles auf die Qualität!