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Saisonabschluss

Sonderveranstaltung



Diesen Spottnamen ihrer „ostbadischen Nachbarn“ auf die Badener haben sich 4 urbadische Musikanten zu eigen gemacht, um mit über 150 teils traditionellen, teils äußerst skurrilen, selbstgebastelten Musikinstrumenten unter der badisch/alemannischen Flagge ins musikalische Feld zu ziehen.

Dixieland, Swing und Rock beherrschen sie genauso wie mittelalterliche Musik auf Originalinstrumenten. Sie kommen jedoch immer wieder auf ihre Wurzeln in der alemannischen Volksmusik, ihre „Liedli und Lumpeliedli“ und ihre geliebte badisch/alemannische Sprache zurück.

Haushaltsgegenstände werden zu Musikinstrumenten. Ein deftig genussvoller, musikalisch badischer Eintopf, garniert mit Showeinlagen und einer knitzen, alemannisch schlitzohrigen Moderation, serviert mit einem hintersinnigen, musikalischen Augenzwinkern.

Immer sitzt den Gälfiäßlern der musikalische Schalk im Nacken: Dem Dudelsack tritt die E-Gitarre zur Seite, das mittelalterliche Krummhorn trötet einen Rock´n Roll und der Gartenschlauch (Schlauchophonium alemannorum hortensis) schmettert die Eurovisionsfanfare.

Schon in der Badewanne funktioniert Franz Schüssele als kleiner Kapitän seine Quietschente in ein ausgemachtes Nebelhorn um. Mama Schüssele hat alle Hände voll zu tun, ihre Haushaltsgegenstände vor dem kleinen Musikinstrumente - Erfinder in Sicherheit zu bringen. Franz wächst heran, bläst bald auf dem letzten Loch und ihm wird klar, er muss Musiker werden. 
In der Fremde trifft er 1977 auf Freunde aus der Heimat. Aus Heimweh stimmen sie altes badisches Liedgut an. Voller Ideen aber ohne ausreichende Geldmittel muss das Inventar der Studentenbude zum Musizieren herhalten. Die Nachbarn sind begeistert, bald sprechen sich ihre musikalischen Kapriolen herum. Sie werden auf Feste eingeladen, sogar ins Schwäbische. Dort angelangt werden sie begrüßt: "Ah, d’ Gälfiäßler!". 
Frisch getauft, treten sie einen Eroberungsfeldzug auf Bühnen, Radio, Fernsehen und auf das Zwerchfell des Publikums an. Tiefverwurzelt in bestem badischen Boden, sind sie seither als Botschafter badischer Kultur und Sprache in und außerhalb Badens zu Gast. 
Bei archäologischen Grabungen in badisch-, elsässisch-, schweizerischen Bier- und Weinkellern entdecken sie altes, schon fast in Vergessenheit geratenes Liedgut, das sie geschickt an moderne musikalische Ansprüche angleichen. Heraus kommen mehrere LP’s / CD’s und das Liederbuch "De Hans im Schnoogeloch". Der Fundus an ausgefallenen Musikinstrumenten steigt unaufhaltsam an, nichts ist vor ihnen sicher, nicht einmal die Insulinspritze von Tante Klara, was ihnen schließlich einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde beschert. 
Mit über 150 Musikinstrumenten begeistern diese liebenswerten Chaoten das Publikum und verwandeln die Bühne während ihres Auftritts in eine tönende Sperrmüllhalde. 
Ein Abend mit den Gälfiäßlern - ein Muss auch für Nicht-Badener!

Diese Preise erhielten die Gälfiäßler bereits:
* Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde als Band mit den
  meisten Instrumenten
* Badisch-elsässischer Kulturpreis
* 1. Preis Volksmusikwettbewerb Baden-Württemberg
* Sonderpreis Volksmusikwettbewerb  Baden-Württemberg
* Goldene Maske der alemannischen Bühne Freiburg
* Orden des deutsch-französischen CVV Baden-Baden