Uli
Masuth
"Glaube, Hoffnung, Triebe"

Ein Kabarettabend mit Klaviermusik. Ohne Gesang. Politisch
An wen Apostel Paulus dachte, als er seinen Slogan „Glaube, Hoffnung, Liebe,
diese drei..., aber nur die Liebe zählt“ (oder so ähnlich) aufs Papyrus brachte, ist
wissenschaftlich nicht belegt. Bestimmt aber nicht an Kai Pflaume. „Glaube, Hoffnung, Liebe“, nicht der schlechteste Slogan. Ein bisschen aus der
Mode gekommen vielleicht, aber spätestens mit Siggi Freud wissen wir: Die Triebe bringen Schwung ins graue Einerlei.
Eine Tatsache, die gerade in unseren Tagen absonderliche Kreaturen hervorbringt:
Donald Rumsfeld (Krieg-Spielen-Trieb), Küblböck & Co. (Selbstentblößungstrieb)
und der Fresstrieb lässt immer fettere Teenies handyfonierend durch unsere Fußgängerzonen schwabbeln. Verkürzt dargestellt, stimmt.
Aber das Leben ist kurz, und Zeit wird im Dutzend auch nicht billiger.
Förderpreisträger des Rockbüro NRW,
Preisträger des WDR- Wettbewerbs