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Vetterliswirtschaft

Die fünf Musiker aus dem Ortenaukreis spielen seit über 20 Jahren
zusammen. Es ist unmöglich, diese Gruppe in eine der gängigen Schubladen
zu stecken. Versucht man aber, ihre Musik zu beschreiben, kann man sagen:
Sie machen Volksmusik fernab jeglicher Volkstümelei und ohne Elektronik.
"Wir spielen alles, was uns anspricht und uns Spaß macht. Dabei ist
es für uns unwichtig, ob die Lieder in Mundart oder Hochdeutsch oder gar
in einer Fremdsprache verfasst sind", so die Maxime der Musikanten.
Dabei wird das Publikum einem amüsanten Wechselbad der Stile ausgesetzt:
Dachte man eben noch, einen braven Flötenspielkreis vor Ohren zu haben,
bricht schon wildes, baccantisches Spielen los. Strenge mittelalterliche
Klänge verweben sich mit respektlosen Anleihen aus der internationalen
Volksmusik.
Poetisch-zarte Lieder, originell vertonte eigene Gedichte, freche oder
nachdenkliche Test, melancholische Melodien, Anleihen an Popmusik; das
alles verbindet Vetterliswirtschaft mit viel Spielfreude zu einem
Konzertabend, bei dem man sich wohlfühlen kann.
Ihr Repertoire stellt die Gruppe aus Liederbüchern, Recherchen im
Volksliedarchiv und eigenen Schöpfungen zusammen.
Das Programm wird präsentiert von Andrea Frey-Melder (Flöten, Gesang),
Sybille Hassler (Flöten, Klarinette), Adelbert Hassler (Gitarre),
Klaus-Peter Maier (Kontrabass) und Franz Schwörer (Gesang, Drehleier,
Nyckelharpa), der mit seinen selbstgebauten Instrumenten der
Vetterlis-Musik eine ganz besondere Note verleiht.
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